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Regenbogenfahrt macht Rast im Friedensfahrtmuseum

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Regenbogenfahrt macht Rast im Friedensfahrtmuseum


Die 24-jährige Stefanie Weferling aus Magdeburg (2.v.l.) hat vor knapp zwei Jahren den Krebs besiegt, unter anderem in der Reha in Bad Salzelmen. Nun macht sie sich mit einer Botschaft im Gepäck und rund 40 weiteren Radlern von Erfurt auf den Weg nach Bremen. Foto: Andreas Pinkert Kleinmühlingen.Teilnehmerin Stefanie Weferling: "Meine Diagnose lautete: Krebs! Jetzt möchte ich Kranken Mut machen"

Von Andreas Pinkert

Es war eine Diagnose, die im April 2008 das Leben der jungen Stefanie Weferling schlagartig verändern sollte. Von einem Tag auf den anderen wurde bei der Magdeburgerin Gebärmutterkrebs festgestellt. "Es ist wahnsinnig schwer, diese Nachricht erst einmal zu verkraften", sagt die 24-Jährige. Dann ging alles Schlag auf Schlag. Stefanie wurde sofort operiert, sie erhielt fünf Wochen lang Chemotherapie und Bestrahlung. Zur Reha kam sie nach Bad Salzelmen. 40 Radler nehmen teil Dort habe sie sich sehr gut aufgehoben gefühlt und konnte auch viele Kontakte knüpfen mit Menschen, die ebenfalls an dieser lebensbedrohlichen Krankheit litten. Stefanie geht es nun wieder besser. Da sie weiß, wie sich Menschen mit dieser Krankheit fühlen, möchte sie als glaubwürdige Botschafterin der Deutschen Kinderkrebsstiftung anderen Mut machen. Dafür schloss sie sich der jährlichen Regenbogenfahrt an. Besonders schön: Stefanie wird auf der Tour ihren 25. Geburtstag feiern, mit dem Wissen, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist. Dafür sei sie sehr dankbar. Rund 40 Radler aus ganz Deutschland, auch mit körperlichen Handicaps, die ebenfalls die tückische Krankheit besiegt haben, starteten am vergangenen Sonnabend in Erfurt. "Wir haben es geschafft - Ihr könnt es auch schaffen!", so die Botschaft des Teams, das am kommenden Sonnabend in Bremen ankommen wird. Auf der Route liegen acht Kliniken, in denen sie krebskranken Kindern einen Besuch abstatten und Mut machen möchten. "Den Eltern wollen wir vermitteln, dass es eine Zeit nach der schweren Krankheit gibt", sagt Nicole Klandt, Sprecherin der Regenbogenfahrt. Horst Schäfer, Leiter des Friedensfahrtmuseums, empfing die Radler mit ihren Begleitfahrzeugen zu einer kurzen Rast und sorgte für erfrischende Getränke und eine kleine Stärkung, bevor es mit Polizei-Eskorte und Blaulicht in Richtung Landeshauptstadt weiter ging. Unterwegs möchten die Radler noch vielen Menschen vermitteln: "Euer Kampf lohnt sich - das Leben geht weiter!"

www.regenbogenfahrt.de

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25.08.2010, 08:12 von webmaster | 1108 Aufrufe

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